Rosula Blanc | La Giette - CH 1984 Les Haudères
fr | de | en

Drogpa-Project 

Drogpa nennt man die Yaknomaden in Tibet , die in den Hochebenen vom Himalaya zusammen mit ihren Tieren Leben. Rosula Blanc und Sonja Mathis haben das Projekt "Drogpa" ins Leben gerufen um mehr über das Verhalten, den Umgang und das Training mit den Yaks zu lernen. Durch verschiedene Projekte wollen wir unser Wissen vertiefen und weitergeben.
Rosula hat ein Buch auf französisch über die Alpendurchquerung mit den Yaks geschrieben (das Buch kann bei uns bestellt werden) und ihre Beobachtungen zum Verhalten der Yaks an der 5. Internationalen Yakkonferenz in Lanzhou, China, 2014 vorgestellt.

   
     
   

  Das Buch kann hier bestellt werden: "Avec trois yaks vers la mer" de Rosula Blanc

 

Richtung Osten 2015

 

Olma-Trek 2013

Am 20. Oktober 2013 wurden am  Exotentag der OLMA Yaks ausgestellt. Diese Yaks wurden jedoch nicht wie die meisten anderen Tiere in einem Transporter an die Messe gefahren, sondern sie sind in einem 10tägigen Trek zusammen mit ihren Besitzern zu Fuss durch die Berge an die OLMA gewandert! Yaks werden seit Jahrhunderten in ihrem Ursprungsgebiet im Himalaya als Saumtiere eingesetzt. Sie sind die einzige Lasttiere, die schweres Gepäck über 6000m hohe Pässe tragen können. In der Schweiz finden die Yaks seit einigen Jahren als robuste, anspruchslose und extrem berggängige Mutterkühe zur Fleischproduktion immer mehr Liebhaber. Doch Yaks können noch viel mehr: sie sind intelligente, ausdauernde Arbeitstiere für das Gebirge! Rosula Blanc und Sonja Mathis haben dies in ihrer abenteuerlichen, zweimonatigen Reise vom Wallis bis ans Mittelmeer bewiesen, die sie 2011 mit ihren Yaks unternommen haben. Diesen Herbst sind sie mit ihren Yaks von Amsteg über Seewli - Klausenpass - Linthal - (und dann wegen dem hohen Schnee auf einer alternativen Route über) - Diesbach- Schwanden - Glarus - Weesen -Oberkäseren - Stein (SG) - Schwägalp - Gonten (Appenzell) bis an die Olma getrekkt. Der Trek wurde von der OLMA und vom Schweizerischen Yakzucht Verein (SYV) unterstützt.

Transjurassienne 2013

Alpendurchquerung Evolène - Menton

600 Kilometer, 36 Pässe, ein Gletscher und acht Wochen Fussmarch : Vom 12 September bis 6 November 2011 durchquerten Rosula Blanc und Sonja Mathis mit ihren drei Yaks Lufang, Julong und Manduk die Alpen vom Wallis bis ans Mittelmeer.

Wie die Yak-Karawanen, die den Himalaya überqueren, um Salz vom tibetischen Hochplateau in die südlichen Täler des Himalaya zu transportieren, wollten Rosula und Sonja die Alpen von Nord nach Süd durchwandern und die Kapazität der Yaks auf langen Strecken in schwierigem, bergigen Gelände zu arbeiten aufzeigen. Obwohl es schon seit beinahe 100 Jahren Yaks in Europa gibt (in Zoos und immer mehr auch in extensiven Berghöfen), hatten sie zuvor in Europa noch nie ihre grosse Kraft und Ausdauer unter Beweis gestellt. Und noch nie hatten Europäer sich so nahe mit ihren Yaks auseinandergesetzt, um eine lange, herausfordernde Reise alleine mit ihnen zu unternehmen.

Das Projekt war eine Hommage an die Yaks und ihre grosse Ausdauer und Berggängigkeit. Aber auch eine Hommage an die Völker des Himalaya die seit Jahrhunderten auf diese Weise nahe bei ihren Tieren gelebt und mit ihnen die riesigen Weiten des Gebirges durchwandert haben. Dank den Yaks konnten sie in den unwirtlichen, hochalpinen Gegenden überleben. Doch dieses Überleben wird in der modernen Welt immer schwieriger. Wir wollten durch diese Reise vom Yak sprechen, aber auch von den Menschen, die mit ihm leben. Wir unterstützen deswegen Projekte, die diesen Menschen helfen weiterhin mit und durch ihre Yaks zu überleben. Dank unserer Zusammenarbeit mit zwei Entwicklungsorganisationen die im Himalaya tätig sind, konnte jeder Kilometer, den unsere Yaks zurücklegten, jeder Pass, den sie überquerten, von Privatpersonen oder Firmen gekauft werden. Dieses Geld kam unseren zwei Partner-Projekten im Himalaya (Zanskar und Dolpo) zugute.